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von Till Berger
veröffentlicht am 21.06.2018

Ein Rückblick auf die St. Wolfganger Krankenhaustage 2018

Wenn die Dorfmetzgerei von St. Wolfgang mehr als 500 Weißwürste herstellen muss und alle Hotels ausgebucht sind, kann das nur eins bedeuten: Die alljährlichen St. Wolfganger Krankenhaustage stehen an. Am 14. und 15. Juni kamen wieder medico-Kunden aus ganz Deutschland in der schönen bayerischen Provinz zusammen.

Als Einstieg: Ein zünftiges Weißwurst-Frühstück

Die Weißwurst gehört zu den Krankenhaustagen wie das Oktoberfest zu München. Deshalb begrüßten Dr. Thomas Berger (Cerner) und Thomas Unterhaslberger (uhb / data net solutions) die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Gasthaus „Zum Schex“ mit einem Weißwurst-Frühstück. Und während die Gäste die bayerischen Spezialitäten wie es sich gehört zutzelten¹, „hämmerte“ Gastsprecher Maximilian Rückert von der Hanns-Seidel-Stiftung 10 Thesen zur Digitalisierung im Gesundheitswesen an die Leinwand.

Leise rieselt die Papierakte...

Im Fokus standen natürlich wieder zahlreiche Vorträge und Workshops, rund 114 an zwei Tagen. Mit mehr als 350 Teilnehmern konnte die Besuchermarke von 2017 geknackt werden – ein neuer Rekord. Bedenkt man, dass die Krankenhaustage bereits zum 8. Mal stattfanden, ist das ein sensationelles Ergebnis. Außerdem konnten wir auch 18 Partner in St. Wolfgang begrüßen.

Neben Präsentationen von den Veranstaltern Cerner und uhb / data net solutions stellten auch Kunden Herausforderungen und erfolgreiche Lösungen aus ihren Häusern vor. So berichteten zum Beispiel Jenny und Jörg Romeiß vom Klinikum Kassel, warum die Mobility-Lösung medico Touch wie eine Rakete abgegangen ist. Raphael Kotte und Guido Tien vom Bonifatius Hospital Lingen teilten ihre Erfahrungen zur Umstellung der Medikation von Papier zu digital und warnten Kolleginnen und Kollegen schon mal vor, dass man für so ein komplexes Projekt unbedingt ein dickes Fell bräuchte. Viel Beifall erntete der Vortrag von Markus Pätzold von der Universitätsmedizin Essen. Er zeigte, warum auch die Pflege die digitale Reise antreten muss und welche Mehrwerte entstehen können. Dass dabei die Papierakte ausgedient hat, bewies Markus Pätzold sehr anschaulich: Vor dem Publikum schredderte er händisch eine komplette Papierakte.

Neben diesen Highlights bot sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein breites Spektrum weiterer Themen, wie beispielsweise IT-Security, Datenschutz (DSGVO lässt grüßen), Infektionsprävention und Surveillance sowie Population Health Management und alles zu Neuerungen rund um medico.

 

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen

Zum Ausklang des ersten Tages zogen alle gemeinsam hinunter zum Dorffest, wo bei einer Maß Bier und einem knusprigen Brathendl so manches interessante Gespräch fortgeführt wurde. Spätestens mit dem Auftritt einer starken Rock-Cover-Band verwandelten sich alle in wahre Partymonster. Zu Songs von Deep Purple, Judas Priest und AC/DC tanzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Nacht.

Bitte haben Sie Verständnis, dass es von diesem Abend keine Bilder gibt. 😊

Nach dem Vergnügen kommt die Pein (ein bisschen)

Die gute Stimmung vom Vorabend übertrug sich auch auf den zweiten Tag. Aber auch wenn die eine oder andere Stimme leicht lädiert und der Blick noch nicht ganz so klar war, wurde am Vormittag noch einmal konzentriert gearbeitet, bis sich die Veranstaltung mit einem 12-Uhr-Leberkas-Buffet langsam dem Ende zuneigte.

Das Fazit der Kunden war auch 2018 einhellig: Eine rundum gelungene Veranstaltung, die es in solch einer familiären, zwanglosen und konstruktiven Atmosphäre eher selten gibt.

Die Event-Coverage zum Nachlesen und Live-Kundenstatements finden Sie auf Twitter @CernerDE unter #SWKT18. Viel Spaß beim Stöbern.

 


¹ Wie die Teilnehmer der Krankenhaustage wissen, gilt es in Bayern als verpönt, die Weißwurst mit Messer und Gabel zu essen. Stattdessen wird sie „gezutzelt“

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