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von Norbert Neumann
veröffentlicht am 30.05.2017

Cerner präsentiert medico Touch auf Roadshow

Kurz nachdem auf der conhIT die neue Mobility-Lösung „medico Touch“ von Cerner einem interessierten Publikum vorgestellt wurde, konnten Kunden im Rahmen einer ersten Roadshow-Veranstaltung die Lösung noch einmal intensiver kennenlernen.

Mitte Mai fanden sich Vertreter verschiedener Krankenhäuser im Klinikum Kassel ein. Dort war die Lösung im Rahmen eines Beta-Tests auf Herz und Nieren im täglichen Gebrauch geprüft worden. Nach einer kurzen Präsentation ging es auf eine Station, wo medico Touch im praktischen Einsatz erlebt werden konnte.

Näher dran – mehr drin

Hier zeigte sich auch der konkrete Nutzen einer mobilen Lösung im Allgemeinen und von medico Touch im Besonderen: Für das Personal im Krankenhaus ist der mobile Zugriff auf das KIS mehr als nur praktisch. Kommt man auf der Station mit einem Visitenwagen noch recht weit, ist es für das Krankenhauspersonal– gerade in Zeiten dünner Personaldecken – in vielen anderen Bereichen schon deutlich schwieriger, die Arbeit zu organisieren, Entscheidungen zu fällen und über die Patienten up-to-date zu sein, wenn gerade kein Rechner in Reichweite ist.

Eine mobile Lösung gibt Pflegepersonal und Ärzten die Möglichkeit, effizienter zu arbeiten, indem anstehende Aufgaben unabhängig von Zeit und Ort dann erledigt werden können, wenn Zeit dafür ist – ohne vorher den sperrigen Visitenwagen aus dem Pflegestützpunkt holen zu müssen. Gerade Pflegekräfte, die ständig auf der Station unterwegs sind, lernen den mobilen Zugriff auf das KIS schnell zu schätzen. Und welcher Arzt kennt nicht die Situation, dass er, irgendwo im Krankenhaus unterwegs, von der Station kontaktiert wird und eine wichtige Entscheidung in Bezug auf einen Patienten treffen muss? Wohl dem, der die Informationen aus dem KIS ständig in der Kitteltasche zugriffsbereit hat.

A propos Informationen. Diese neigen ja dazu, in einer nicht mobilen Welt auf Zetteln oder Notizblöcken in Kitteltaschen zu reisen, bevor sie dann (vorzugsweise abends oder in einer Pause) en bloc in die jeweilige Patientenakte eingepflegt werden. Übertragungsfehler inklusive. Auch das ein klassisches Anwendungsszenario, bei dem ein mobiles System Abhilfe schafft und mehr Effizienz und Sicherheit in die Klinik bringt.

Es geht eben nicht darum, Daten irgendwie mobil zu machen, sondern darum, eine Lösung für den mobilen Zugriff auf das KIS so zu gestalten, dass sie Anwendungsfälle wie oben beschrieben bestmöglich abdeckt. Dazu gehören auch ergonomisch gestaltete Benutzeroberflächen, die die Bedienelemente mobiler Geräte bestmöglich nutzen und Informationen so präsentieren, dass sie auch auf kleinen Geräten schnell und sicher erfasst werden können.

Ob eine Lösung diese Kriterien erfüllt, zeigt sich erst in der Praxis. Und es erfordert akribische Entwicklung und enge Zusammenarbeit mit Kunden, um eine Lösung zu schaffen, mit der die Anwender näher dran am Patienten sind und die mehr drin hat: Indem die elektronische Patientenakte nicht nur komfortabel jederzeit einsehbar ist, sondern auch Daten wie z.B. Vitalwerte oder Verlaufsnotizen mobil in das KIS geschrieben werden können. Durch diesen bidirektionalen Abgleich in Echtzeit können die Patienteninformationen beständig aktuell gehalten und Informationslücken vermieden werden.

Ein integrierter Bestandteil des KIS

Das hat auch zur Folge, dass medico Touch nicht als Erweiterung der KIS gesehen wird, sondern als integraler Bestandteil. Was für die Entwicklung einen deutlichen Mehraufwand darstellt, ist für die Anwender und auch das IT-Personal beim Kunden eine deutlich bessere Lösung, als ein Schnellschuss, bei dem einfach ein Mobilgerät als weiteres Endgerät mit einer Schnittstelle an das KIS angebunden wird.

Denn durch den technischen Ansatz, eine integrierte, spezifisch für mobilen Einsatz entwickelte Lösung zu nutzen, kann diese ohne langwierige Schnittstellenanpassungen schnell eingeführt werden, ist releasesicher und als fester Bestandteil des KIS leichter zu warten. Der Schulungsaufwand hält sich in ebenfalls Grenzen, denn auch wenn die Oberfläche spezifisch auf ein Mobilgerät abgestimmt ist: Sie ist dem Anwender vom Grundprinzip her genauso bekannt, wie die Bedienung eines Mobile Device.

medico Touch ist mobil

Viele gute Gründe sprechen also dafür, mit medico Touch mehr Bewegung ins KIS zu bringen. Kontaktieren Sie Ihren Cerner Vertriebsmitarbeiter, um mehr über medico Touch zu erfahren oder einen Termin bei unserer Roadshow zu buchen.

Und wenn Sie es gar nicht erwarten können, finden Sie HIER einen kurzen Film über Cerner medico Touch.

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