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von Norbert Neumann
veröffentlicht am 26.09.2018

Cerner präsentiert sich auf einem Gemeinschaftsstand mit den Rhein-Kreis Neuss Kliniken

Und plötzlich hatte Cerner-Mitarbeiter Christian Dahlmann ein Baby auf dem Arm. Kein echtes allerdings, sondern nur eine Puppe. Der Hauch von Vaterstolz, der beim Posieren für ein paar Erinnerungsfotos kurz durch den Raum waberte, verflog allerdings schnell wieder, als es um den eigentlichen Daseinszweck des vermeintlichen Nachwuchses ging: Die Präsentation von modernen Lösungen für das Gesundheitswesen.

Christian Dahlmann
Cerner Deutschland

Im Rahmen des erstmals stattfindenden Dormagen-Tags, einem neuen Format zur Kommunikation zwischen Bürgern und Verwaltung, sollten im und um das Norbert-Gymnasium herum auch Zukunftsthemen aufgezeigt und diskutiert werden. Zusammen mit den Rhein-Kreis Neuss Kliniken, einem medico®-Kunden, präsentierte Cerner innovative Lösungen für das medizinische Personal, die Patienten im Krankenhaus aber auch die Bürger in regionalen Versorgungsstrukturen.

Während Christian Dahlmann die interessierten Besucher unter anderem auf neue Wege der Patienteninformation aufmerksam machte, war „sein“ Baby damit beschäftigt, zusammen mit Stefan Ruch und Klaus Spaltmann eine Seca-Waage zu demonstrieren, mit deren Hilfe Daten direkt in die elektronische Patientenakte im Krankenhausinformationssystem medico eingespeist werden können. Dass auch Informationen wie Vitalwerte auf diese Weise mit wenig Aufwand (im Mittel 84 Sekunden Zeiteinsparung pro Messvorgang) und mehr Genauigkeit ihren Weg in die digitale Patientendokumentation finden können, zeigten die Fachleute zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus der Klinik anhand der mobilen Vitalwerterfassung von Welch Allyn. Nebenher erfuhren die Standbesucher, dass dieses Gerät nicht nur Vitalparameter, sondern auch rund 20 andere Werte wie z.B. eine Schmerzskala erfassen kann, die auch postwendend in medico übertragen werden.

Was aber, wenn es der frischgebackenen Mutter im Krankenhaus plötzlich schlecht geht? Kein Problem. Denn mit medico Touch hat das Pflegepersonal das Krankenhausinformationssystem auf dem Tablet immer dabei und kann so direkt am Bett des Patienten dokumentieren oder Anforderungen vornehmen.

Die Patienten profitieren von modernen IT-Lösungen nicht erst im Krankenhaus. Das wurde bei der Demonstration des SmartClinic-Portals und der Patienten App klar. Damit ist es möglich, Informationen – z.B. über geplante Untersuchungen oder Operationen – und Aufklärungsbögen bereits vor der Aufnahme im Krankenhaus sicher an den Patienten zu übermitteln, der das Material auf diese Weise in Ruhe zu Hause durchlesen und ggf. Fragen oder ergänzende Informationen an den behandelnden Arzt übermitteln kann. Dieser kann sich auf das Patientengespräch im Krankenhaus besser vorbereiten und individueller auf seinen Patienten eingehen. Eine Win-Win-Situation. Neben der Entzerrung der Patientenaufklärung konnte das Standpersonal seinen Besuchern aber auch weitere Funktionen der Lösung demonstrieren: Gerade chronisch kranke Patienten profitieren von der Möglichkeit, eigene Dokumentationen, wie z.B. ein Schmerztagebuch oder regelmäßig erhobene Messwerte, über die App und das Portal ihrer elektronischen Patientenakte im Krankenhaus hinzuzufügen. Umgekehrt kann das medizinische Personal beispielsweise Fragebögen oder Formulare zur Eigenanamnese an den Patienten versenden, die dieser dann in Ruhe ausfüllen kann. Auf diese Weise wird der Patient enger in seine Behandlung eingebunden und gewinnt obendrein Zeit, um wichtige Informationen stressfrei zu sammeln und weiterzuleiten.

Wie wichtig derartige Lösungen sind, um Menschen mehr Zeit zu geben, sich auf die Ausnahmesituation Krankenhausaufenthalt einzustellen, erlebte Klaus Spaltmann dann noch am eigenen Leib: Mit Hilfe eines speziellen Anzugs, der klassische Alterserscheinungen wie eingeschränkte Sehfähigkeit und Beweglichkeit simuliert, wurde der an sich agile Vertriebsmitarbeiter von jetzt auf gleich „seniorisiert“ und erlebte einen massiven Alterungsprozess am eigenen Leib. Unschwer, sich in einer solchen Situation vorzustellen, wie wichtig es ist, mehr Zeit und Ruhe zu haben, Informationen im vertrauten Umfeld lesen zu können, statt in einem eng getakteten Krankenhausprozess.

Am Ende des Tages war klar, dass selbst vermeintlich kleine Verbesserungen durch moderne IT-Lösungen dazu dienen können, den Krankenhausbetrieb der Zukunft zu entzerren und mehr Sicherheit und Komfort in die medizinische Versorgung zu bringen.

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