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Infektionsprävention und Surveillance

Europaweit liegt die Zahl der Krankenhausinfektionen bei etwa 5 bis 10 Prozent der behandelten Patienten

In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 400.000 bis 600.000 Patientinnen und Patienten an einer Infektion, die sie im Krankenhaus erworben haben. Bis zu 20.000 sterben daran.

(Quelle: Zacher Benedikt, Haller Sebastian, Willrich Niklas, Walter Jan, Abu Sin Muna, Cassini Alessandro, Plachouras Diamantis, Suetens Carl, Behnke Michael, Gastmeier Petra, Wieler Lothar H., Eckmanns Tim. Application of a new methodology and R package reveals a high burden of healthcare-associated infections (HAI) in Germany compared to the average in the European Union/European Economic Area, 2011 to 2012. Euro Surveill. 2019;24(46):pii=1900135. https://doi.org/10.2807/1560-7917.ES.2019.24.46.1900135)



Infektionen stellen Krankenhäuser zunehmend vor Herausforderungen: Speziell ältere Patienten, die aus Pflegeeinrichtungen ins Krankenhaus verlegt werden, sind oft mit multiresistenten Erregern besiedelt. Kurze Verweildauern erschweren eine individuelle Früherkennung von Infektionsverläufen und ein effizientes Infektions- und Ausbruchsmanagement. Die Folgen sind immer wieder schwer kontrollierbare Infektionsausbrüche und zu spät erkannte septische Zustände mit oft tödlichem Verlauf.

Deswegen gilt es, Infektionen durch präventives Handeln zu verhindern bzw. sie schon im Frühstadium zu erkennen, um schnellstmöglich aktiv handeln zu können – statt nur verzögert auf eine manifeste Infektion zu reagieren. Möglich wird das durch den Einsatz unserer modernen, intelligenten IT-Lösung: Infektionsprävention- und Surveillance-System, kurz: IPSS. Damit können nicht nur die Folgen für die betroffenen Patienten abgemildert werden. Auch das Krankenhaus erspart sich so Mehrkosten, Reputationsverluste und mögliche Regressansprüche. IPSS nutzt klinische Routinedaten, um gefährdete Patienten einfacher zu identifizieren, Ausbrüche von Infektionen frühzeitig zu erkennen, das klinische Personal frühzeitig bei dem Verdacht auf ein septisches Geschehen zu warnen und zeitnah Gegenmaßnahmen zur Eindämmung bzw. Therapie zu ergreifen. Und auch der Aufwand zur Erstellung von Statistiken, die verpflichtend zu führen sind, reduziert sich durch die Verfügbarkeit von Informationen aus der elektronischen Patientenakte.

IPSS: Digital und präventiv statt analog und reaktiv – für ein Plus an Patientensicherheit.

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