Skip to main content
Skip to main navigation
Skip to footer

Population Health Management

Die Gesundheit der Menschen verbessern

Mit Population Health Management Erkrankungen frühzeitig erkennen, präventiv agieren und die Therapie chronischer Erkrankungen besser managen.

Die Gesundheitsversorgung in Deutschland gehört zu den besten Systemen weltweit. Doch die Herausforderungen wachsen: die Bevölkerung wird älter, chronische Erkrankungen nehmen zu. Gleichzeitig herrscht im Gesundheitswesen ein Mangel an Personal und die Leistungserbringer kämpfen mit beständigem Kostendruck und Sparmaßnahmen. Kurzum: Es besteht Handlungsbedarf. Um die Gesundheitsversorgung in ein neues Zeitalter zu geleiten, werden in Deutschland Themen diskutiert, die auch in anderen Ländern im Kontext von Population Health Management vorangetrieben werden. Sei es integrierte Versorgung, bessere Versorgungssteuerung, die Prävention und Früherkennung von Krankheiten oder die stärkere Einbindung des Patienten.

Um all das umzusetzen, braucht es unter anderem auch smarte IT-Systeme, die die Zusammenarbeit aller an der Gesundheitsversorgung beteiligten Institutionen und Dienstleister unterstützen und den Behandelnden ein vollständiges Bild vom Patienten geben. Aber nicht nur das. Die Informationen müssen in Wissen umgewandelt werden, das dazu beiträgt, fundierte Entscheidungen treffen zu können. Darin liegt das große Potenzial von Population Health Management.

Die Verbesserung der Gesundheit des einzelnen Bürgers und der ganzen Bevölkerung

Bei Population Health Management geht es – kurz gesagt – um die Verbesserung der Gesundheit des einzelnen Bürgers, während gleichzeitig durch die Summe der Informationen über viele Einzelne eine gesamtheitliche Gesundheitsverbesserung der Bevölkerung oder bestimmter Teile der Bevölkerung angestrebt wird. Der IT bzw. dem Vorliegen von strukturierten, digitalen Daten kommt dabei eine Schlüsselfunktion zu. Nur so lässt sich ein Wandel von reaktiver Versorgung hin zu proaktiver Vorsorge, von fragmentierter Behandlung hin zu ganzheitlicher Versorgungssteuerung und Planung einleiten.

IT als Treiber für den Wandel

Mit der HealtheIntent-Plattform haben wir bei Cerner eine speziell für diesen Zweck aufgebaute Architektur entwickelt, die wir kontinuierlich anhand der in der Praxis erworbenen Ergebnisse verbessern. Unser Fokus liegt zunächst auf der Datenaggregation aus unterschiedlichen komplexen Gesundheits-IT-Systemen und das nahezu in Echtzeit, um in der Folge Behandlungsprogramme und vorausschauende Algorithmen ausführen zu können, die jeweils den richtigen Akteuren die nächsten Behandlungsempfehlungen vorschlagen. Unserer Meinung nach ist das entscheidend für den Erfolg von Population Health Management, da es ein Wechsel von einer reaktiven Patientenversorgung hin zu einem präventiv ausgerichteten Gesundheitssystem ist.

Unsere Herangehensweise basiert auf drei Punkten:

Verstehen 

VERSTEHEN, welche Gesundheitsprobleme und -entwicklungen in einer Population bestehen und welche Folgen daraus entstehen können.

Einbinden

EINBINDEN, indem Menschen, ihre Angehörigen und Leistungserbringer miteinander Maßnahmen planen und koordiniert durchführen.

Managen

MANAGEN, von Diagnostik und Therapie auf Basis von Best Practices, um die Gesundheit und das Wohlbefinden zu verbessern.

Bei diesem Ansatz geht es nicht nur darum, Kosten zu sparen und Ineffizienzen zu vermeiden, sondern vor allem um die Prävention von Komplikationen durch eine verbesserte Behandlungsqualität. Das könnte beispielsweise durch die Anwendung der oben beschriebenen Technologien für eine verbesserte Entscheidungsfindung in der Patientenbetreuung geschehen, um damit eine Reduzierung von stationären Aufnahmen und Wiederaufnahmen sowie die Optimierung von Übergaben zwischen Leistungserbringern im Rahmen einer besseren Verzahnung von stationärer und ambulanter Behandlung zu erreichen.

Bei weitem keine Zukunftsmusik ...

Dieser Entwicklung voranschreitend, ist Cerner bereits dabei, sein Population Health-Portfolio in mehrere Länder auszuweiten. Neben vielen erfolgreichen Installationen in den USA hat Cerner die Lösung HealtheIntent nun auch bei ersten Kunden im Vereinigten Königreich z.B. für die Bevölkerung des Verwaltungsbezirks Wirral implementiert, mit dem Ziel, neue Versorgungsmodelle einzuführen. Und dieses Jahr werden noch weitere Kunden folgen. 2017 plant Cerner, die Lösung in weiteren europäischen Märkten sowie in Kanada, im Mittleren Osten und Australien zu etablieren.

Die digitale Reise hat gerade erst begonnen

Begibt man sich auf die Suche nach Lösungen für die drängenden Probleme im Gesundheitswesen, findet man sich gerade erst am Anfang einer digitalen Reise wieder, die das Ziel hat, mit Hilfe von smarten IT-Systemen digitalisierte Informationen aus verschiedenen Quellen zu sammeln, zu strukturieren und dann als konkretes Wissen bereitzustellen, das dazu dient, die Versorgungsqualität auf individueller und kollektiver Ebene zu verbessern. Letztlich liegt die Zukunft der Gesundheitsversorgung in einem ganzheitlichen Versorgungsmanagement. Und diese Zukunft hat bereits begonnen.

Grafik Digitale Reise

Was Sie noch interessieren könnte

Gemeinsam auf digITaler Reise

Der Weg zur Digitalisierung im Krankenhaus ist mitunter steinig. Gut, wenn man einen zuverlässigen Begleiter wie Cerner an seiner Seite hat.

Interoperabilität und Medizingeräteanbindung

Schneller informiert sein, Übertragungsfehler vermeiden – mit Lösungen für die Anbindung von Medizingeräten an das KIS.

Klinische Lösungen

Unser Portfolio an bewährten Lösungen für Krankenhäuser ist größer, als mancher denkt.

Intersektorale Kommunikation

Schnelle, sichere Kommunikation über Versorgungsgrenzen hinweg.

Archivierung

Weniger Papier, bessere Information, mehr Effektivität und Datensicherheit.

Kundenmagazin „GesundheIT im Wandel“

Wie können Herausforderungen im Krankenhaus gemeistert werden? Wie erleben andere Kliniken ihre digitale Reise? Was gibt es Neues bei Cerner? Unser Kundenmagazin gibt Ausblicke und Einblicke rund um digitale Lösungen im Gesundheitswesen.