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von Cerner Corporation
veröffentlicht am 11.01.2021

Cerner gestaltet proaktiv die Zukunft der Gesundheits-IT. Davon konnten sich auf dem virtuellen Anwendertag im November 2020 mehr als 440 Teilnehmer*innen überzeugen. Im Fokus stand u. a. i.s.h.med® Model System, ein umfassendes und mehrdimensionales Prozessmodell, mit dem die technologischen und inhaltlichen Anforderungen an Gesundheits-IT im Krankenhaus in den kommenden Jahren konsequent umgesetzt werden.

Stellen Sie sich vor, Sie sind mit Ihrem Auto in einer unbekannten Stadt unterwegs und kennen zwar das Ziel, wissen aber nicht den Weg dorthin. Am einfachsten ist es dann, das Navigationsgerät einzuschalten und sich bequem ans Ziel leiten zu lassen. Das reduziert Stress und Sie haben den Kopf frei, um sich ganz auf das Fahren zu konzentrieren. Ähnlich verhält es sich mit i.s.h.med Model System. Mit ihm gibt Cerner seinen Kunden ein Krankenhausprozessmodell an die Hand, das wie ein Navigationssystem funktioniert ‒ und mit dem sie von ganz unterschiedlichen Ausgangpunkten möglichst entspannt zum Ziel gelangen.

Was ist i.s.h.med Model System?

Bereits heute nutzt Cerner i.s.h.med Model System für die Weiterentwicklung der aktuellen i.s.h.med Plattform. So unterstützt i.s.h.med Model System auf der derzeitigen technologischen Basis von i.s.h.med die Versorgungsprozesse im Krankenhaus und das ganz unabhängig von der zugrundeliegenden Technologie. Inhalt des Prozessmodells ist es, die durchgängige Digitalisierung klinischer Prozesse voranzutreiben sowie bestehende Implementierungen laufend zu optimieren ‒ z. B. in Form standardisierter Bausteine. Werden neue Funktionalitäten entwickelt, dann werden diese stets so in die Prozesse der klinischen i.s.h.med Versorgungskette eingefügt, dass sie sich nahtlos integrieren und bestehende Abläufe verbessert werden. Prozessoptimierung ist damit ein wesentlicher Bestandteil von i.s.h.med Model System. Diese kann auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden: Während Neukunden mit i.s.h.med heute ein vorkonfiguriertes, auf internationalen Standards basierendes KIS erhalten, das i.s.h.med Model System bereits mit sich führt, profitieren Bestandskunden von i.s.h.med Model System, indem es ihnen auf ihrem Weg zu einem schlanken, intelligenten KIS als unterstützendes „Navigationsgerät“ dient. Denn der Bedarf an einfacheren, flexibleren und einheitlicheren Lösungen, die Kosten und Zeitaufwand reduzieren, weniger Personal an IT binden und Prozesse abteilungsübergreifend bedienen, steht bei vielen Häusern heute ganz oben auf der Wunschliste. Unabhängig ob es in einer ersten Phase um die Harmonisierung ‒ den Rückbau von Bestandslösungen auf einen einheitlichen Standard ‒ oder bereits um die Weiterentwicklung von i.s.h.med in Richtung Cloud-Services geht, i.s.h.med Model System ist das geeignete „Transportmittel“, um Cerner Kunden so komfortabel wie möglich dort hinzubringen, wo sie hinwollen.

Wie funktioniert i.s.h.med Model System?

Für Anwender von Bestandslösungen steht ab 2021 das i.s.h.med Model System Starter Package (MSSP) bereit. Es ist ein Template für i.s.h.med in der aktuellen Version und umfasst u. a. Bausteine für unterschiedliche Abteilungen, Beispieldokumente, vorkonfigurierte Standardschnittstellen sowie neue Funktionen wie die Unterstützung von Order Sets ‒ mit dem Ziel der Standardisierung von Prozessen. Starten wird das MSSP mit den i.s.h.med Anwendungen Kurve, Medikation, Pflege, Klinische Aufträge sowie Klinische Dokumentation, des Weiteren mit Funktionen für Perioperative Versorgung, Entlassmanagement, Ambulante Versorgung sowie Notaufnahme. Mit den neuen i.s.h.med Services stellt Cerner Anwendern eine zeitgemäße Unterstützung ihrer täglichen Arbeitsprozesse zur Verfügung. Alle Entwicklungen erfolgen in den kommenden Jahren entlang des i.s.h.med Model Systems von Cerner.

Gut beraten mit i.s.h.med Model System

Neben der technologischen Realisierung profitieren Cerner Kunden bei i.s.h.med Model System von einem integrierten Beratungsansatz, der sich über alle zentralen Bereiche von i.s.h.med hinweg erstreckt ‒ vom Support über die Implementierung bis hin zu den einzelnen Geschäftsprozessen. Hier unterstützt Cerner zum einen mit agilen Methoden für die Projektumsetzung. Zum anderen zielt die Beratung auf erforderliche Veränderungsprozesse, die heute in nahezu allen Häusern nötig sind, will man im technologiegetriebenen Wettbewerb erfolgreich bestehen. Der in i.s.h.med Model System verankerte Beratungsansatz CLEAR – Communication, Leadership, Engagement, Alignment und Responsibility – setzt dabei auf die kontinuierliche Unterstützung bei Standardisierungsprozessen und reicht vom ersten Assessment mit Bestandsaufnahme bis zur Begleitung durch einzelne Projekte. Mit dem Ziel, bei jedem einzelnen Prozessschritt alle daran Beteiligten mitzunehmen. Die Umsetzung von Projekten auf Grundlage von i.s.h.med Model System wird zudem an KPIs gekoppelt sein, sodass i.s.h.med stetig entlang von messbaren Erfolgsfaktoren weiterentwickelt werden kann.

Weniger Komplexität ‒ mit i.s.h.med Model System und der Anbindung an die Cloud

Mit i.s.h.med Model System beginnt die Zukunft schon heute. In dieser Zukunft werden i.s.h.med Nutzer von der sukzessiven Nutzung smarter Dienste auf der SAP Cloud Platform (SCP) profitieren ‒ z. B. durch die Integration von KI, Automatisierung und maschinellem Lernen. Damit können Arbeitsschritte antizipiert werden, Anwender erhalten proaktiv Unterstützung und Versorgungsprozesse werden noch stärker in den Mittelpunkt gerückt, da sich Anwender und auch IT-Mitarbeiter nun nicht länger mit Einzelfunktionen beschäftigen müssen, sondern auf durchgängige Ende-zu-Ende-Prozesse zurückgreifen können. Alle Inhalte und Komponenten von i.s.h.med Model System sind bereits heute, zusammen mit den Lösungen zertifizierter Drittanbieter aus dem Cerner Partner Ecosystem, die ideale Voraussetzung, um Anforderungen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) zu erfüllen. i.s.h.med Anwender können heute und in Zukunft auf bestehende Konzepte und Lösungen von Cerner zurückgreifen ‒ von der Analyse bestehender Implementierungen über die Entwicklung von Lösungskonzepten für Förderanträge bis hin zur Planung der Projektumsetzung.

i.s.h.med Model System ist entstanden aus über 40-jähriger Erfahrung in der Umsetzung von Gesundheits-IT-Projekten, aus technologischer Expertise und einem tiefen Beratungsansatz. Für Cerner und seine Kunden ist i.s.h.med Model System das Navigationssystem für die erfolgreiche Entwicklung der Krankenhaus-IT in den nächsten Jahren. Lassen Sie uns gemeinsam zu dieser Reise aufbrechen!

Text: Katharina Zeutschner, textwerker24 

Foto: ©iStock

„Google“ schreibt sich jetzt so: „Cerner BI Search“

von Cerner Corporation
01.07.2021
Für uns ist es heute kaum weg zu denken, wir haben alle Informationen wie selbstverständlich verfügbar, egal ob auf unserem Handy, dem Laptop oder dem PC. Und wenn wir im Internet suchen, sind beinahe alle Informationen der Welt nur einen Mausklick entfernt. Doch wie ergeht es einer Ärztin oder einem Arzt heute, wenn sie beispielsweise wissen wollen, welche Patient*innen eigentlich bis Ende der Woche entlassen werden? Oder Antworten suchen, welche ihrer Patient*innen für morgen einen geplanten OP-Termin haben? Die kurze Antwort von Cerner: es funktioniert genauso, wie man es sonst auch kennt. Auf dem Tablet läuft die Cerner BI Search App von Cerner. In das Suchfeld gebe ich meine Frage ein und erhalte alle Antworten, auf Basis der Daten aus meinem Informationssystem, also i.s.h.med® und SAP. Die Suche kann dabei auch mit komplexeren Abfragen erfolgen und sehr komfortabel werden bei der Angabe schon erste Suchergebnisse eingeblendet. Der Anwender sieht also sowohl sofort Suchergebnisse als auch das Ergebnis der Verfeinerung seiner Suche. Viele dieser Vorteile basieren auf der Nutzung von SAP Fiori, der aktuellen UI-Technologie der SAP. Damit lassen sich komfortable und intuitive Apps bereitstellen, die sowohl in den administrativen oder auch klinischen Bereichen genutzt werden können. Die Unabhängigkeit von den genutzten Geräten und die intuitive Bedienung kombiniert mit den flexiblen Suchmöglichkeiten bietet sofort einen spürbaren Mehrwert für die Mitarbeiter*innen und erhöht die Zufriedenheit. Cerner BI Search ist dabei nur ein Anwendungsfall. Hinzu kommt, diese Apps sind relevant für einzelne Fördertatbestände des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG), sind also förderfähig.