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von Till Berger
veröffentlicht am 25.05.2018

Ab heute werden die EU-weit geltenden Datenschutzstandards der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) endgültig Anwendung finden. Die DSGVO hat zum Ziel, den Datenschutz zu erhöhen und jedem einzelnen Bürger mehr Kontrolle über seine Daten zu geben. Gleichzeitig werden die Strafen bei Zuwiderhandlungen an das realistische Risiko der Verletzung eines Grundrechts angepasst, d. h. sie werden empfindlich erhöht.

Worauf sich Krankenhäuser einstellen müssen

Die Vorbereitungen auf die DSGVO folgen keiner strikten Blaupause und können von Haus zu Haus unterschiedlich sein. Generell müssen sich Krankenhäuser aber auf folgende Anforderungen vorbereiten:

  • Die Patientendaten müssen sicher gespeichert und transferiert werden können.
  • Die Patienten müssen das Löschen ihrer Patientenakte veranlassen können.
  • Alle patientendatenbezogenen Prozesse müssen dokumentiert werden und auditierbar sein.
  • Die Patienten müssen ihre Daten mitnehmen können.
  • Die Patienten müssen Zugang zu ihren Daten haben.
  • Die Patienten müssen über die Verarbeitung ihrer Daten im Krankenhaus transparent informiert werden.

Wir haben ein paar kurze Videos für Sie vorbereitet, die Ihnen einen bildlichen und kompakten Einstieg in die Thematik ermöglichen:

 

DSGVO im Krankenhaus Teil 1 – Organisatorische Maßnahmen

 

DSGVO im Krankenhaus Teil 2 – Datenlebenszyklus

 

DSGVO im Krankenhaus Teil 3 – Patientenakte übertragen

 

DSGVO im Krankenhaus Teil 4 – Patientenakte löschen

 

Was die DSGVO für Cerner bedeutet

Direkt nach der offiziellen Einführung der DSGVO hat Cerner ein Compliance-Programm erarbeitet, das die strukturierte Implementierung der neuen Anforderungen der DSGVO in die eigenen IT-Lösungen fristgerecht sicherstellt. Gleichzeitig wird Cerner Geschäftsprozesse wo nötig an die DSGVO angleichen.

Die IT-Lösungen sind so gestaltet, dass sie ein hohes Maß an Sicherheit ermöglichen. Cerner berät die Kunden bei Maßnahmen, die sich aus ihrer Verpflichtung gegenüber Betroffenen ergeben, etwa Zugriffskontrollen oder -berechtigungen. Zudem kann Cerner bei der Daten-Portabilität unterstützen und seine Lösungen individuell nach den dokumentierten Weisungen der Kunden anpassen.

Auf Prozessebene unterstützt Cerner die Auditrechte der Kunden durch transparente Geschäftsprozesse. Schon jetzt stellt Cerner höchste Ansprüche an die Sublieferanten und ist nach dem EU-US Privacy Shield zertifiziert.

Cerner berät seine Kunden außerdem bei der Erfüllung ihrer organisatorischen Verpflichtungen, z. B. im Hinblick auf die Datensicherheit, Meldung von Datenschutzvorfällen und Datenschutzfolgenabschätzungen.

Für Fragen zur DSGVO wenden Sie sich gern an unsere Datenschutzbeauftragten Jana Fuchs und Andrea Hohmann.

Von Prozessen und digitalen Akten

von Norbert Neumann
10.10.2018
Das Klinikum Lippe, mit 1.198 Planbetten an drei Standorten eines der größten kommunalen Krankenhäuser Deutschlands, setzte in den letzten Jahren ein Projekt zur Digitalisierung und Langzeitarchivierung der Dokumentation um. Ein zentraler Punkt dabei war die forensische Güte des digitalen Archivs, die der eines konventionellen Papierarchivs gleichwertig sein sollte.

Gerüstet für die Zukunft

von Carsten Emmerling
04.10.2018
„Wir haben Ihre Patientendaten!“, ist so ziemlich das Letzte, was ein Krankenhausbetreiber in einer E-Mail lesen will. Und doch ist es bitterer Ernst. Laut der Roland Berger Krankenhausstudie 2017 wurden 64 Prozent der deutschen Krankenhäuser schon einmal Opfer eines Hackerangriffs.

Ein individuelles Pflegeprozessmanagement von der Stange

von Norbert Neumann
18.09.2018
Die FEK – Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbH (FEK) legt großen Wert auf eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung und möglichst individuelle Pflege. Um das Pflegepersonal dabei bestmöglich zu unterstützen, setzt man in der Klinik auf ein IT-unterstütztes Pflegeprozessmanagement und Standards für die Basispflege. Innerhalb von rund 1 ¼ Jahren wurde die Lösung auf fast allen Abteilungen ausgerollt und erfreut sich beim Pflegepersonal steigender Beliebtheit.

Den Menschen verbunden

von Norbert Neumann
10.09.2018
Über 20.000 Patienten belegen jährlich die 451 stationären Betten im Bonifatius Hospital im niedersächsischen Lingen (Ems). Ihnen allen individuelle Pflege auf qualitativ höchstem Niveau angedeihen zu lassen, ist für die stellvertretende Pflegedirektorin Christiane Neehoff-Tylla und ihre Mitarbeiter Ziel und Ansporn zugleich: „Wenn man – so wie wir – einen hohen Anspruch an die Qualität der Pflege hat, kommt man um eine umfassende IT-Unterstützung faktisch nicht herum. Individuelle Pflegepläne zu erstellen, sie umzusetzen, alles zu dokumentieren und dann auch noch die abrechnungsrelevanten Daten zu erfassen ist papiergebunden kaum möglich. Deswegen können viele Krankenhäuser – auch aufgrund des Mangels an Pflegekräften – den Pflegeprozess nicht optimal umsetzen. Wir wollten uns damit nicht zufriedengeben und haben deswegen schon frühzeitig auf IT-Unterstützung gesetzt.“